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Wie plant man ein Auslandssemester (während Corona)?

Samstag, 29. August 2020

 Das ist eine gute Frage, und die einfachste Antwort lautet wohl: am besten gar nicht.

Für die meisten gibt es jedoch nur ein Semester während des Studiums, in dem sie ins Ausland gehen können. Wenn man diese Chance nicht nutzt, kommt sie vielleicht nie wieder. Wenn man auf der sicheren Seite sein will, fängt man etwa 1 Jahr im Voraus an, sich mit dem Thema zu beschäftigen und sich über Fristen zu informieren. 

In der aktuellen Lage muss man natürlich abwägen zwischen dem Corona-Risiko und der einmaligen Gelegenheit. Wenn man nicht unbedingt diese Erfahrung braucht, gibt es auch flexiblere Möglichkeiten, Auslandserfahrung zu sammeln. Beispielsweise durch ein Praktikum oder eine Sprachreise, die sich jederzeit relativ spontan organisieren lässt. 

Ja, Corona hat mir die Planung deutlich erschwert - vor allem weil lange unsicher war, ob ich es überhaupt antreten kann. Einen konkreten Punkt, ab dem es dann offiziell hieß 'es kann losgehen', gab es ebenfalls nicht. 


New York City 2017


Im März stand fest, an welche Uni ich gehen werde: die Kadir Has University in Istanbul.

Dann schlug die Pandemie ein und ich war gezwungen, inne zu halten und auf Neuigkeiten von meiner Heim-Uni, meiner Gast-Uni und der Politik zu warten. Kurz vor den Sommerferien wurde die Türkei zum Risikogebiet erklärt. Meine Gast-Uni versuchte alles, um trotzdem so viel Präsenzveranstaltungen wie möglich anzubieten und nach meinen Recherchen würde mich die Türkei wohl aus Europa einreisen lassen. Auch das Erasmus+ Programm ließ mich weiterhin gehen. Das war der Zeitpunkt, an dem ich anfing, verbindlich zu planen.

Ein ganzes Semester im Ausland zu organisieren, fühlt sich im ersten Moment ziemlich überwältigend an. Und ja, es dauert auch seine Zeit, bis alles geregelt ist, aber im Grunde ist es nicht kompliziert, nur ein wenig Bürokratie.

Ich machte mir zuerst darüber Gedanken, was ich alles für meinen Aufenthalt Istanbul regeln muss, bevor ich meine Abwesenheit in Deutschland regelte. 


via Unsplash


Den Aufenthalt regeln

Am besten erstellst du dir eine Liste mit allem, was du brauchst. Angefangen mit den wichtigsten Basics, bis hin zu den Details. Falls du gerne digital arbeitest, kann ich dir Trello als Organisationstool nur wärmstens empfehlen. Meine Liste sah so aus:


  1. Erasmus+ & weitere Finanzierungsmöglichkeiten
  2. Wohnung
  3. Versicherung
  4. Visum
  5. Flug
  6. Gesundheitsvorsorge
  7. Bank
  8. Connections
  9. Packliste
  10. SimKarte
  11. Öffentliche Verkehrsmittel
  12. Bucket List 

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1. Wie finanziere ich ein Auslandssemester?

Ich kann euch Erasmus+ nur ans Herz legen, weil es so einfach ist. Die Gelder sind nicht von deinem Vermögen oder Einkommen abhängig wie beim Bafög. Man muss zu keinem Zeitpunkt eine finanzielle Selbstauskunft oder ähnliches vorlegen. Erasmus+ bekommt man, wenn man es beantragt - fertig. Die Zahlungen sind abhängig von dem Land, in dem du studieren willst. Die Türkei hat aktuell den niedrigsten und Norwegen den höchsten Satz, weil die Lebenshaltungskosten in diesen Ländern entsprechend ausfallen. Erasmus+ finanziert dir aber nicht den gesamten Aufenthalt. In meinem Fall reicht es genau für die Miete (wobei ich aber dazusagen muss, dass ich für Istanbul überdurchschnittlich viel Miete bezahle).
Man braucht demnach zusätzlich noch eine Einkommensquelle oder ausreichend Ersparnisse. 
Dafür empfehle ich dringend, früh eine Kostenaufstellung zu erstellen mit allen Fixkosten, die einen erwarten. Also Miete, durchschnittliche Lebensmittelkosten, Semesterticket für die Bahn, Versicherungskosten, etc. All diese Informationen kann man im Internet gut finden (einfach "Lebenserhalungskosten Land XY Googlen). Auf dieser Grundlage weißt du genau, was auf dich zukommt. Ich habe mir mit dieser Grundlage ein bezahltes Praktikum für den Sommer gesucht und habe alles für Istanbul gespart, damit ich schon vor meinem Abflug alle Kosten gedeckt hatte (zusätzliche Reisen und Ausflüge nicht einberechnet). 

Zusätzlich zu Erasmus+ beziehe ich Bafög. Falls du keinen Anspruch auf Bafög hast, informiere dich trotzdem über das Auslandsbafög. Die Wahrscheinlichkeit, dass du Auslandsbafög erhälst, ist relativ groß. Bafög zu beantragen ist ziemlich aufwändig und dauert lange, fange also damit an, sobald du weißt, wo es hingehen wird. 

Eine weitere Möglichkeit sind Stipendien. Informiere dich aber genau über die Konditionen des Stipendiums. Einige Stipendien, wie das PROMOS-Stipendium vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) bekommt man nicht, wenn man Erasmus+ erhält. Dadurch sind sie aber genau für diejenigen interessant, die ein Auslandssemester auf einem anderen Kontinent machen wollen. Die PROMOS-Sätze sind ebenfalls abhängig von dem Land, in dem man studieren will.

Allgemein ist es eine gute Idee, die entsprechende Anlaufstelle deiner Uni aufzusuchen (bei uns International Office genannt). Hier kannst du dich immer über die Finanzierungsmöglichkeiten informieren, die deine Uni unterstützt und die für dich passend sind. 

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2. Wie finde ich eine Unterkunft?

Für die Lösung dieses Problems gibt es sehr unterschiedliche Ansätze. Manche Gast-Unis unterstützten ihre Incoming Students, indem sie Informationen zu WG-Börsen oder dem Studentenwohnheim liefern. Falls deine Gast-Uni so etwas bietet, würde ich als erstes damit arbeiten. Ansonsten findet man oft etwas über Facebook-Gruppen (ich empfehle insbesondere die Erasmus-Land XY-Gruppen, da man hier WGs mitt anderen Austauschstudenten oder mit einheimischen Studis deiner Gast-Uni finden kann, es gibt aber auch zahlreiche allgemeine Wohnungs-Gruppen auf Facebook). Ich habe tatsächlich meine Erasmus-WG über AirBnB gefunden. Allerdings würde ich nicht sagen, dass AirBnB die erfolgversprechendste Anlaufstelle ist. Ein Versuch kann jedoch nicht schaden.
Falls du bei diesem Schritt nicht weiterkommst, kannst du auch in deiner Heimat-Uni Kommilitonen suchen, die bereits ein Auslandssemester in der entsprechenden Stadt gemacht haben. Diese haben nicht nur bezogen auf die Wohnungssuche wertvolle Tipps für dich. Ansonsten findet sich immer jemand, der jemanden kennt, der jemanden kennt - du kennst das Spiel :).

3. Welche Versicherungen brauche ich?

Die Antwort auf diese Frage war in meinem Fall von den Erasmus+ -Anforderungen abhängig. Für Erasmus+ braucht man eine Auslandskrankenversicherung, eine Haftpflichtversicherung und eine Unfallversicherung. Mehr habe ich darüber hinaus nicht organisiert. Es hängt sowohl von deinen persönlichen Sicherheitsvorlieben ab, als auch von dem Gastland. Eine Auslandskrankenversicherung würde ich aber immer empfehlen! Auch ohne Corona ;).

4. Visum

Sobald du weißt, wohin es geht, solltest du dich informieren, ob du ein Visum benötigst, wie und wann man es beantragt und wie lange es dauert. All das findest du im Internet, meist auf den Webseiten der entsprechenden Botschaften, oder du fragst bei der Botschaft deines Gastlandes direkt nach. 

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5. Flug

Ich glaube, dazu muss ich nich viel sagen. In Zeiten von Corona empfehle ich flexible An- und Abreisedaten sowie eine Reiserücktrittsversicherung

6. Gesundheitsvorsorge

Informiere dich bei offiziellen Behörden, welche Impfungen für dein Gastland empfohlen werden (zum Beispiel beim Auswärtigen Amt) und überlege dir, welche du für sinnvoll erachtest. 
Falls du regelmäßig Medikamente nimmst, dann suche rechtzeitig deinen Arzt auf und kläre die Situation ab. Im Idealfall kannst du vor deiner Abreise noch deinen Vorrat aufstocken, sodass du auf jeden Fall für das Semester versorgt bist. In manchen Ländern ist es wahrscheinlich auch kein Problem, vor Ort zum Arzt zu gehen und sich ein Rezept zu holen (teilweise sind Medikamente im Ausland auch viel günstiger), aber ich bin lieber auf der sicheren Seite und bespreche sowas mit meinem Hausarzt. Ich wollte auch das Risiko nicht eingehen, durch sprachliche Barrieren mit einem türkischen Arzt am Ende das falsche Rezept zu bekommen. 
Deshalb habe ich mir im Vorhinein noch einen ausreichenden Vorrat von der Pille und von meinen Kontaktlinsen angelegt. 
Überlege dir wirklich gründlich, was du noch in Deutschland aufstocken möchtest und was du im Ausland genauso gut kriegst (zB. in meinem Fall habe ich mir Kontaktlinsen in Deutschland vorbestellt, aber die Reinigungslösung bekomme ich auch easy in der Türkei). 

7. Bank

Mit deiner Bank solltest du auch ein paar Dinge klären: Gilt deine EC- oder Kreditkarte in deinem Gastland? Falls nicht, sollest du ein vorübergehendes Konto in deinem Gastland in Betracht ziehen oder dir eine Visa, bzw. Master-Karte anlegen. Bei diesem Thema will ich es immer so unkompliziert wie möglich halten, deshalb benutze ich in der Türkei zum Geld abheben einfach meine Visa Karte. Aber recherchiere auf jeden Fall vorher, ob deine Kreditkarte in deinem Gastland auch benutzt wird!

8. Connections

Das Thema stand eigentlich nicht auf meiner Liste, aber im Nachhinein muss es auf jeden Fall rein! 
Ich habe fast jedem, den ich kenne erzählt, dass ich nach Istanbul gehe und überraschend viele kannten über ein paar Ecken jemanden vor Ort. Unter dem Motto "falls du irgendwann mal Hilfe brauchst" habe ich so schon im Vorfeld ein paar Connections geknüpft, für die ich echt dankbar bin. Ich kenne niemanden persönlich, aber ich weiß, wen ich anschreiben muss, falls ich Hilfe brauche. Und das allein lässt mich vor der Abreise viel sicherer fühlen. 
Natürlich kann man schlecht planen, im Vorfeld Connections zu erhalten, aber es geht auch etwas allgemeiner. Mit ziemlicher Sicherheit gibt es bereits eine "Erasmus StadtXY 202n"-Facebook Gruppe, über die man sich auch schon vernetzen kann. Viele Unis haben auch ein Buddy-System, was ich auch total hilfreich finde. In meinem Fall habe ich mich auch bereits vor meiner Ankunft ganz gut mit meiner Vermieterin verstanden, sodass ich hier auch einen kleinen Sicherheit-Anker hatte.
Höre dich auch in deiner eigenen Uni um, vielleicht gehen ein paar Kommilitonen auch an die selbe Gastuni oder wenigstens in die selbe Stadt. Es ist wirklich schön und hilfreich, sich im Vorfeld mit jemandem austauschen und sich gemeinsam freuen zu können.

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9. Packliste

Ich habe mir im Vorfeld die Klimatabelle von Istanbul angeschaut, um abzuschätzen, was bezüglich Kälte und Wetter auf mich zukommt. Das ist wahnsinnig hilfreich beim packen. Ich habe mir vorgenommen, das ganze sehr minimalistisch anzugehen und im Notfall vor Ort etwas anzuschaffen. Zum Beispiel nehme ich keinen Wintermantel mit, sondern versuche erstmal, mit Pullis und meinem dünneren Herbstmantel klarzukommen. Eine dicke Winterjacke kann ich mir sonst auch in Istanbul noch kaufen. Lass auch ein wenig Platz im Koffer, denn du wirst sicher mit mehr zurückkehren, als du abgereist bist. 
Ansonsten ist das Packen echt eine individuelle Angelegenheit. Ich nehme zum Beispiel meinen kleinen Espresso-Maker mit, weil ich Kaffee liebe und hierbei kein Risiko eingehen will. 
Was ist dein Espresso-Maker ;)?

10. SimKarte

Auch hier ist eine Internetrecherche im Vorfeld sinnvoll. Es gibt inzwischen so viele Expat- und Reiseblogger, dass du hier auf jeden Fall fündig wirst. Ich habe jetzt beschlossen, dass ich erst vor Ort entscheide, ob ich eine türkische SimKarte möchte oder nicht. 

11. Öffentliche Verkehrsmittel

Auch etwas, dass man vor Ort herausfinden kann. Für mich war es nur wichtig zu wissen, welche Kosten hier auf mich zukommen. Speziell in Istanbul habe ich mir auch bei der WG-Suche gleichzeitig immer Gedanken gemacht, wie ich von der Wohnung aus zur Uni komme. Denn Istanbul ist verdammt groß und ich möchte ungern 3 Stunden am Tag für den Weg brauchen. Es war für mich einfach beruhigend, schon vor meiner Ankunft einen Plan zu haben, wie ich von A nach B komme. Das ist in Mega-Cities wie Istanbul sinnvoll, aber auch gerade in Kleinstädten ist es gut, auf das möglicherweise schlechte Öffi-System mental vorbereitet zu sein. In dem Zuge kann man sich dann auch schon vor der Abreise überlegen, ob man sich im Gastland ein Fahrrad anschaffen sollte und so weiter.

12. Bucket List

Der Part macht definitiv am meisten Spaß. Und obwohl es im Grunde das Unwichtigste ist, habe ich mir als aller-aller-erstes ein Pinterest-Board erstellt, als mir Istanbul zugesagt wurde. Denn das schönste an den Vorbereitungen ist natürlich die Vorfreude. Stöbere durch Pinterest, lies Reiseblogs und sicher gibt es auch coole Bücher über dein Gastland. 
Als ich meine Wohnung organisiert hatte, habe ich einen ganzen Tag auf Google Maps und Google Earth verbracht, um meine Umgebung zu erkunden und freue mich jetzt schon auf den benachbarten Plattenladen und das vegane Café zwei Straßen weiter. 

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Die Abwesenheit regeln 

Daran denkt man wahrscheinlich nicht als erstes, aber hier wollen auch einige Dinge geklärt werden. Hier kommt meine Liste (die glücklicherweise sehr kurz ausfällt):
  1. Wohnung/Möbel & das restliche Hab&Gut
  2. Hauptwohnsitz abmelden

1. Was mache ich mit meiner Wohnung, meinen Möbeln und meinem anderen Kram?

Auch hier hast du viele Möglichkeiten. Du kannst dein Zimmer/deine Wohnung zum Beispiel untervermieten. Ich habe mich entschieden, meinen Mietvertrag ganz zu kündigen. Wählst du auch diesen Weg, kannst du dir überlegen, ob du deine Möbel einlagerst. Dafür musst mit ca. 60 Euro pro Monat rechnen. Ich habe all meine Sachen Gott sei dank bei meinen Eltern unterbekommen. Ich glaube hierbei kommt es stark darauf an, was du nach dem Auslandssemester geplant hast. Für mich wird es zum Beispiel danach noch öfter für längere Zeit ins Ausland gehen, weshalb ich die Wohnung aufgeben habe und eine Lagermöglichkeit für einen unbestimmten Zeitraum einfach zu teuer wäre. In meinem Umfeld ist es sonst aber üblich, sein WG-Zimmer, bzw. die Wohnung einfach unterzuvermieten. Zum Beispiel an jemanden, der sein Auslandssemester an deiner Heimat-Uni macht :).

2. Muss ich mich abmelden?

Generell sollte man sich bei einem Auslandsaufenthalt, der länger als 3 Monate geht, seinen Hauptwohnsitz abmelden. Das gilt auch für dich, wenn du in deiner Uni-Stadt gemeldet bist. Ich habe nicht vor, mich in der Türkei anzumelden, weshalb ich mich für den Zeitraum wieder in der Stadt meiner Eltern angemeldet habe. So vermeide ich GEZ- und Müllgebühren. 

Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit, aber dies sind all die Schritte, die ich gegangen bin und ich fühle mich jetzt sehr gut vorbereitet :). Vielleicht update ich diesen Post nochmal während und nach meinem Auslandssemester.
Falls ihr noch mehr Tipps fürs Auslandssemester habt, dann hinterlasst gerne einen Kommentar 




Nizza City Stroll

Dienstag, 25. August 2020

Auf unserem kleinen Frankreich-Roadtrip sind wir an Nizza vorbeigekommen. Lasst mich eins sagen- Nizza is worth a stop. 


Nizza 2020


Denn Nizza hat alles - prunkvolle Palasthotels und noble Casinos, aber auch eine entzückende Altstadt mit einzigartigen Boutiquen, leckeren Patisserien und schönen historischen Plätzen. Die Kirsche auf der Sahne ist aber definitiv die große Strandpromenade und das unfassbar blaue, klare Meerwasser, von dessen Anblick man sich schier nicht losreißen kann. Ja, in Nizza ist wirklich für jeden etwas dabei. 



Nachdem wir das Auto im Parkhaus untergebracht hatten, genossen wir als allererstes ein köstliches französisches Frühstück bei Pain & Cie, ein typisches französisches Straßencafé direkt am Marché aux Flurs Cours Saleya, der aufgrund des vielfältigen Angebots ebenfalls einen Abstecher wert ist. Von hier aus kann man direkt in die Altstadt eintauchen und sich in den hübschen Gassen verlieren. 



Besonders in der Altstadt kommt man an einigen Ateliers vorbei und an manchen Mauern und Ecken stolpert man über kleine und große Kunstwerke. 

Mein Highlight war aber die Promenade und den Wahnsinnsblick auf das Wasser. Ich hätte den ganzen Tag einfach dort sitzen und aufs Meer schauen können. Das einzige was Nizza fehlt, ist ein Sandstrand. Der Zugang zum Meer ist ziemlich steinig. Dafür ist das Wasser jedoch sehr klar und hat eine wunderschöne Farbe. 


Da wir nur auf der Durchreise waren, hatte ich meinen Bikini leider nicht griffbereit - ich habe mich selten so overdressed gefühlt!



Bevor es wieder zum Parkhaus zurückging, musste ich unbedingt noch in eine Boulangerie, um Baguette für meine Familie und Croissant für die Fahrt zu sichern. Die Bäckerei Jeannot, nicht weit von der Promenade in der Rue St-François-de-Paule, hat mich nicht enttäuscht. Sie überzeugt mit klassischem französischen Gebäck und traditionellem Interior. Da das nicht nur uns überzeugt hat, mussten wir jedoch lange anstehen. 


Das war ein kurzer, aber sehr lohnenswerter Abstecher nach Nizza. Das Gebiet der Cote d‘Azur ist inzwischen leider auch Corona-Risiko-Gebiet, aber ich hoffe ihr habt auch mal die Gelegenheit, Nizza kennenzulernen.


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